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Schnallt euch fest an und lasst eurer Fantasie freien Lauf

Über den Red Bull Flugtag

Der Red Bull Flugtag fordert die Mutigen und Schlauen heraus, den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen und sich mit selbst entworfenen, gebauten und geflogenen Fluggeräten von einer 6-Meter-Rampe in die Lüfte zu erheben...oder, wie es öfter der Fall ist, im tiefen Blau drunter notzuwassern. Der Flugtag fordert die Grenzen des einzig mit Muskelkraft angetriebenen Fliegens heraus. Aber die Teilnehmer brauchen mehr als eine gute Flugzeit, um sich einen Platz auf dem Podium zu sichern. Nur wer sowohl in Sachen Flugweite, Kreativität und Darbietung punktet, schreibt Fluggeschichte. Und diese Kriterien haben bereits zu Fluggeräten in Form von Tacos, prähistorischen Pterodaktylus, beflügelten Winnebago Camping Cars und sogar von Snoopy und seiner ganzen Gang inspiriert. Seit dem ersten Flugtag, der 1992 in Wien stattfand, gab es bereits über 100 Red Bull Flugtage überall auf der Welt, wo ein einzelner Event bis zu 300'000 Zuschauer anzieht.

  • 1480
  • 1799
  • 1800
  • 1903
  • 1992
  • 1997
  • 1999
  • 2000
  • 2003
  • 2004
  • 2005
  • 2008
  • 2010
  • 2011
  • 2012

Zeitleiste & der Traum vom Fliegen

Die Geschichte der Flugfahrt

Und die Geschichte des Red Bull Flugtags. Weil wir ja "so geschichtsträchtig sind, oder so."

1480

Leonardo da Vinci fertigt die ersten Studien an.

1799

Sir George Cayley entwirft mehrere Gleiter.

1800

Der deutsche Ingenieur Otto von Lilienthal entwirft erstmals einen Gleiter, der eine Person längere Strecken fliegen lassen konnte.

Weitere Helden des 19. Jahrhunderts

Clément Ader
1841-1925

Gaston Tissandier
1843-1899

Alberto Santos-Dumont
1873-1932

Maurice Colliex
1880-1954

1903

Der erste Flug der Gebrüder Wright

Helen Ditriye
1877-1961

Albert Ball
1896-1917

Gladys O'Donnell
1904-1973

... und viele mehr

1992

Erstmals heben bizarre und innovative Flugobjekte beim ersten Red Bull Flugtag in Wien ab.

1997

Der Red Bull Flugtag erobert Deutschland und die Schweiz.

1999

Der Red Bull Flugtag findet erstmals ausserhalb deutschsprachiger Länder statt.

2000

In Wien wird der unglaubliche Rekord von 62 Metern aufgestellt.

2003

Surfin' USA: Die ersten US Piloten heben beim Red Bull Flugtag in Chicago ab.

2004

Knappe 300.000 Zuschauer verfolgen den Red Bull Flugtag im Hamburger Hafen.

2005

Der 50. Red Bull Flugtag findet in Bratislava, Slowakei statt.

2008

Die polnische Stadt Posnan zelebriert den 75. Red Bull Flugtag.

2010

63,09 Meter: Weltrekord!

Der Gleiter "The Liberator" übertrifft alles bisher Dagewesene beim Red Bull Flugtag in St. Paul, Minnesota. Es sollte aber nicht der weiteste Flug bleiben...

2011

Am 22. Mai findet in Dublin, Irland der Red Bull Flugtag zum 100. Mal statt.

2012

Der Red Bull Flugtag feiert seinen 20. Geburtstag.

Noch Fragen?

FAQ

Was ist der Red Bull Flugtag?

Der Flugtag ist ein einzigartiger Flugwettbewerb zur Belustigung des Publikums. Draufgängerische Teams und Hobbypiloten können mit ihrer Kreativität, ihrem Erfindergeist und ihrer Kühnheit punkten. Die Challenge ist es, sich mit einem selbstgebauten und einzig mit Muskelkraft angetriebenen Flugobjekt von einer 6-Meter-Rampe in die Lüfte zu schwingen.

Wann fand der erste Red Bull Flugtag statt?

Der allererste Red Bull Flugtag fand 1992 in Wien, Österreich statt.

Wo und wann findet der Red Bull Flugtag statt?

Auf der ganzen Welt. Dieses Jahr auch in Zürich, Schweiz und zwar am 16. Juli 2016.

Ist der Red Bull Flugtag ein „World Series“ Event?

Nein, in jeder Stadt wird der Event unabhängig von anderen durchgeführt. Aber Red Bull hat mit ihren Events schon überall auf der Welt Flüüügel verliehen in Städten wie Stockholm, Moskau, Ottawa, Chicago, Buenos Aires, Abu Dhabi und jetzt Zürich.

Wie viele Teams nehmen teil?

Die Bewerbungsphase ist noch nicht abgeschlossen. Wenn du Interesse hast teilzunehmen, kannst du dich hier auf www.redbullflugtag.com bewerben.

Was war der weiteste Flug bei einem Red Bull Flugtag?

Der weiteste Flug war unglaubliche 78.65 Meter weit und wurde 2013 in Long Beach, Kalifornien aufgestellt.

Können sich Teams beim diesjährigen Red Bull Flugtag in Zürich noch bewerben?

Ja, die Bewerbung ist noch möglich. Teams können sich auf www.redbullflugtag.com bewerben.

Haben sich schon Teilnehmer bei einem Red Bull Flugtags ernsthaft verletzt?

So wie die meisten Pioniere der Luftfahrt gab es schon kleinere, gewöhnliche Blessuren. Keine davon war jedoch ernst oder lebensbedrohlich.

Ich habe mich noch nicht registriert, möchte aber mein Fluggerät mitbringen und die Rampe benutzen. Ist das erlaubt?

Leider nein. Unsere wagemutigen Teams haben hart gearbeitet und sich ihre Teilnahme wahrhaft verdient. Nur diese registrierten und ausgesuchten Teams dürfen beim Red Bull Flugtag starten.

Wie werden die Teams bewertet?

Ein einzigartig verrückter Wettbewerb:
Teilnehmer am Red Bull Flugtag werden anhand folgender Kriterien beurteilt: die Flugweite ihrer Maschine, die Kreativität, die in ihrem Flugobjekt steckt und die Rampenperformance des Teams (45 Sekunden auf der Rampe, um die Zuschauer zu beeindrucken).

Jedes Team wird dazu ermutigt, jedem Kriterium gleich viel Aufmerksamkeit zu zollen, um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen.

Distanz: eigentlich selbsterklärend. Versuche einfach so weit wie möglich über den Zürichsee zu fliegen. 1 Punkt pro geflogenen Meter – nach Oben sind keine Grenzen gesetzt.

Kreativität: Hier geht es einzig um das Design und die Originalität deines Flugobjekts und deiner Crew. Je einfallsreicher desto besser. Kann bis zu maximal 40 Punkte geben.

Rampenperformance: Vor dem Abflug hast du und dein Team genau 45 Sekunden Zeit auf der Rampe. Das ist deine Zeit, die Zuschauer mit deinen Darbietungskünsten zu beeindrucken und sie mit deiner Lieblingsmusik für dich zu gewinnen.

Darf ich einen Sponsor haben und das Flugobjekt branden?

Partnernennungen im Team-Namen sind zugelassen. Ausnahme: Keine Nennungen aus dem Bereich der Energy Drinks.
Fremde Werbeaufschriften auf der Bekleidung und dem Flugobjekt sind erlaubt. Auf dem Flugobjekt dürfen fremde Werbeaufschriften max. 1 x 40x40cm und 2 x 20x20cm betragen. Der Veranstalter trägt keinerlei Verpflichtungen gegenüber den von den Teams eigens für den Red Bull Flugtag gewonnenen Team-Sponsoren.
Werbung die gegen die nationalen Gesetze, gegen den guten Geschmack und das sittliche Empfinden verstösst, ist nicht erlaubt
Im Zweifelsfall bitte den Veranstalter kontaktieren.

Wie ist die Rampe aufgebaut?

Länge Aufgang: 24m lang / 4m breit
Länge Startrampe: 31m lang / 6m breit
Höhe: 6m
Steigung: ca 11°
Aufgang geht ums Eck, Winkel ca 45°
Material des Belages: Hartgummi / Gummischrottmatte
Befestigung für allfällige Seile vorne und auf der Seite: vorne möglich, auf der Seite noch offen. Benötigte Haken etc. müssen von den Teams selber mitgebracht werden.

Welche Maße des Flugobjekts sind erlaubt?

Höhe: max. 3m inkl. Startwagen
Breite: max. 10m
Länge: max. 8m
Gewicht: max 120kg exkl. Pilot und Startwagen

Wie lange dauert die Performance?

45 Sekunden lang

Ist Feuerwerk oder Rauch erlaubt?

Weder Feuerwerk noch Rauch sind erlaubt,

Sind Helme & Schwimmwesten verpflichtend?

Ja, diese müssen zwingend getragen werden und werden von uns zur Verfügung gestellt.

Wann muss das Fluggerät angeliefert werden?

Freitag: 17.00 – 20.00 Uhr (das Gelände ist bewacht), anschliessendes BBQ auf der Landiwiese (nur mit Anmeldung bis zum 28. Juni 2016)
Samstag: 07.00 – 10.00 Uhr

Habt ihr Infos zur Anfahrt?

Genauere Infos zur Anfahrt folgen später.

Wann erfolgt die technische Abnahme?

Das Flugobjekt muss am Samstag 16. Juli um 10.00 Uhr fertig aufgebaut sein. Danach folgt die technische Abnahme durch uns.

Wie sieht das Eventprogramm aus?

12.00 Türöffnung
14:00 Event Beginn
14:20 Team 1–12
15:20 Side Act I
15:25 Team 13–20
16:05 Side Act II
16:15 Team 21–28
16:50 Side Act III
17:00 Team 29–36
17:40 Side Act IV
17:45 Team 37–44
18:25 Side Act V
18:30 Team 45–50
19:00 Preisverleihung
19:15 Live Konzert
20:30 Ende

Wie erfolgt die Zuteilung der Startnummer?

Freitag: per Zufallsprinzip
Samstag: restliche Nummern per Zufallsprinzip

Wie sieht es mit der Unterkunft für Teams aus?

Red Bull stellt eine Unterkunft in einer Jugendherberge kostenlos zur Verfügung. First come first serve. Anmeldung bis zum 29. Juni 2016

Die Regeln

1

Deine Sicherheit

2

Deine Konstruktion

3

Dein Team

Der Red Bull Flugtag soll für alle Teilnehmer und Zuschauer ein unterhaltsamer Tag an der frischen Luft werden. Wenn man sich aber mit einem selbstgebauten Flugobjekt von einer 6-Meter-Rampe in die Lüfte schwingt, um früher oder später im See Notzuwassern, dann ist das immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Deshalb müssen sich alle Teilnehmer an die Grundregeln halten.

Alle Teilnehmer, die ins Wasser springen, MÜSSEN die von den Organisatoren zur Verfügung gestellten Schwimmwesten und Helme tragen. Der Pilot DARF NICHT im Flugzeug angeschnallt oder in einer Kapsel oder einem Cockpit festsitzen, aus dem er sich nicht befreien kann.

Die Kostüme dürfen sich auf keinen Fall irgendwo verfangen können. Ebenfalls darf das Kostüm nicht die Sicht des Piloten beeinträchtigen, ihm das Atmen erschweren oder ihn beim Schwimmen hindern.

Alle Piloten und die Bodencrew müssen ohne Hilfe 100 Meter schwimmen können. Wenn du deine Kostüme entwirfst, denk bitte daran, dass du auch darin schwimmen können musst.

Jedes Team ist für die sichere Planung und Entwicklung des Fluggeräts verantwortlich. Natürlich unterstützen wir euch wo immer wir können. Dein Design wird vom Safety Team überprüft. Es wird alles daran gesetzt, dass dein Flug so sicher wie möglich wird. Sollte das Safety Team nicht zu 100% überzeugt sein, wirst du die nötigen Anpassungen machen müssen. Ohne Lufttüchtigkeitszeugnis bekommst du keine Starterlaubnis.

Weder Pilot noch Bodencrew dürfen unter Einfluss von Alkohol oder anderen Substanzen stehen, wenn das Flugobjekt vor Ort fertiggestellt und später geflogen wird. Das bedeutet auch, dass du nicht starten darfst, wenn du unter einem krassen Kater leidest. Jedes Team/jede Person, die alkoholisiert oder unter Drogen am Flugtag erscheint, wird disqualifiziert.

Sollte sich jemand beim Start verletzen oder sich nach dem Flug unwohl fühlen, dann MUSS das Ärzteteam vor Ort konsultiert werden, um sicher zu gehen, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Vergiss nicht, dass du in einen See springst und nicht in ein Schwimm- oder Planschbecken – viele Dinge leben dort drin. Die Organisatoren können zwar die Krokodile unter Kontrolle halten, solltest du dich aber nach dem Event trotzdem unwohl fühlen, gehe zum Arzt und sage ihm, dass du in einen See geflogen bist.

Du wirst auf dem Wasser landen. Versichere dich, dass dein Fluggerät schwimmt. Wenn immer möglich, wähle Materialien, die leichter sind als Wasser. Holz und Plastik sind besser als Metall. Natürlich wirst du es nicht umgehen können, gewisse Teile aus Metall zu fertigen. Diese Teile sollten unbedingt an Schwimmkörpern befestigt werden. Benutze wo immer möglich Profilrohre oder hohle Gegenstände. So kann dein Flugobjekt auch leichter aus dem Wasser geborgen werden – und es verringert das Risiko, dass du am Grund des Sees landest.

Vermeide es, giftige Materialien oder Stoffe zu verwenden, die sich im See auflösen könnten. Es ist unsere Verantwortung, die Umgebung zu schützen, was auch bedeutet, dass das Baumaterial sorgfältig ausgesucht werden muss. Ebenfalls raten wir dir dringend dazu, keine Materialien zu benutzen, die zerfallen könnten oder nur schwer wegzuräumen sind – deine Schwimmvorrichtung soll zum Beispiel nicht aus Styropor bestehen, diese weissen Kügelchen sind sauschwierig zum wegräumen und bringen die lieben Enten um.

Einzig Muskelkraft ist erlaubt – kein Motor, keine Raketen, keine Batterien oder gewiefte Gummibänder. Dein Fluggerät muss vollumfänglich vom Team entworfen und gebaut worden sein. Es ist nicht erlaubt ein Leichtflugzeug oder einen Deltasegler anzupassen oder abzuändern.

Deine Konstruktion darf nicht breiter als 10 Meter sein – also von Flügelspitze zu Flügelspitze (vorausgesetzt, es hat so was wie Flügel). Und es darf nicht länger als 8 Meter und nicht höher als 3 Meter sein – also von der Nasenspitze bis zum Heck (vorausgesetzt, es hat auch so etwas).

Dein Fluggerät muss auf die Rampe gehievt und aus dem See geborgen werden können. Schau zu, dass es so leicht wie möglich ist max. 120kg – und dass du keine Materialien verwendest, die sich mit Wasser vollsaugen können (schwere Stoffe, zum Beispiel). Das gilt auch für die Kostüme.

Beim Entwerfen und Bauen musst du auch daran denken, was passiert, wenn du mit deinem Flugobjekt auf dem Wasser landest. Achte darauf, dass keine harten oder spitzen Gegenstände in der Nähe des Cockpits sind, die jemanden verletzen könnten. Runde die Ecken ab und vergewissere dich, dass sich keine Nägel, Schrauben oder andere spitzen Gegenstände in der Nähe des Haltegriffs oder des Piloten befinden. Bei Verbindungsstücken ist es wichtig, dass sie nicht zerbrechen können, denn es könnten gefährliche Kanten oder Bruchstücke entstehen. Luftschrauben und Propeller machen natürlich besonders Spass, achte aber darauf, dass aus Niemandem Hackfleisch gemacht wird.

Für die Entsorgung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder könnt ihr euer Flugobjekt wieder mitnehmen, oder die Organisatoren entsorgen es gegen eine Gebühr von 250 Franken gleich vor Ort.

Das Team soll aus max. 5 Personen bestehen: 1 Pilot plus 4 Mitglieder der Bodencrew.

Alle Teammitglieder müssen 16 Jahre oder älter sein (bitte gebt in eurer Bewerbung an, wenn ein oder mehrere Mitglieder unter 18 Jahre alt sind).

Alle Teilnehmer müssen fit und gesund sein, frei von jeglichen Beschwerden oder Erkrankungen, die sich bei der Teilnahme verschlimmern könnten.

Alle Teammitglieder, die von der Rampe springen, müssen ohne Hilfe 100 Meter schwimmen können. Zudem müssen alle die Schwimmwesten und Helme tragen, die von den Organisatoren zur Verfügung gestellt werden.
Vergewissert euch, dass alle Teilnehmer den Haftungsausschluss gelesen und unterschrieben haben.